Eine Kreuzfahrt nach Oslo ist was für die Sinne

veröffentlicht am 20. Oktober 2011 in Europa von Burnell Arnoux
kreuzfahrt nach oslo

Falls nur die Zeit für einen Kurzurlaub zur Verfügung steht, kommt man am schnellsten über die viel befahrene Fährlinie zwischen dem norddeutschen Hafen und Oslo an sein Ziel. Die Überfahrt erfolgt auf gut ausgestatteten Hochseefähren, die Kosten dafür richten sich nach der Dauer der Tour und dem Komfort der Kabine. Bei einem Trip übers Wochenende kann man alle Unterhaltungs- und Wellness-Angebote auf dem Schiff nutzen, für Oslo aber bleiben einem nur wenige Stunden, die gerade für eine Sightseeing-Tour im Bus ausreichen. Viele Fahrgäste buchen deshalb gleich lieber eine Viertagesreise, die außer zwei Übernachtungen an Bord auch eine Übernachtung in einem Hotel beinhaltet. Auf diese Weise erhält man die Chance, auch Oslos kulturelle Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen.

Reisende, die schon immer mal eine längere Kreuzfahrt nach Oslo machen wollten, können dies bei entsprechendem Geldbeutel auf einem der längsten Luxusliner der Welt in die Tat umsetzen. Dieses mit allem erdenklichen Komfort ausgestattete Schiff legt auch in der Stadt im Norden der größten Insel unseres nördlichen Nachbarlandes an. Hier haben Reisende die Möglichkeit, ein bekanntes Schloss zu besichtigen, das in die Weltliteratur eingegangen ist. Eine weitere Station der Kreuzfahrt in die Hauptstadt Oslo ist die viertgrößte Stadt des Landes, die an der westlichen Südküste liegt. Hier lohnt sich der Besuch des historischen Stadtkerns. Andere Mini-Kreuzfahrten erfolgen mit Fährschiffen, die außer in Oslo auch in der Hauptstadt des kleinen südlichen Nachbarn festmachen. Dort kann man eine weltbekannte Skulptur im Hafen besuchen oder im traditionellen Hafenviertel bummeln gehen. Die Preise, Termine und Konditionen für die verschiedenen Kreuzfahrten erfährt man direkt bei den Fährlinien, in Reisebüros oder im Internet.

Oslo liegt im Südosten des Landen direkt an einem Fjord. Man kann an einem oder in mehreren Tagen viele Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchen. Bei milden sommerlichen Temperaturen lohnt es sich, Oslo zu Fuß zu entdecken. Das 1814 erbaute Königsschloss hat für die Bewohner des Königreiches nicht nur eine historische Bedeutung. Im Rathaus von Oslo, das in den 30er Jahren des 20. Jh. gebaut und 1950 eingeweiht wurde, wird jedes Jahr ein bedeutender Friedenspreis verliehen. Auch die außerhalb des Zentrums gelegene Altstadt von Oslo ist sehenswert und lässt sich zu Fuß erreichen. Nach einem großen Brand im Jahr 1624 wurde die Stadt, die damals einen anderen Namen trug, näher an die Festung gebaut. Die Nationalgalerie und ein spezielles, einzig dem bekanntesten Maler des Landes gewidmetes Museum zeigen die zum Teil weltbekannten Gemälde dieses Künstlers. Auf einer Insel im Fjord, die auch als Ort der Erholung genutzt wird, befinden sich fünf weitere Museen, darunter eines, das sich mit der Seefahrt beschäftigt. Die meisten Besucher sehen sich auch eine bekannte Skisprunganlage und das am Fuße des Schanzenturms befindliche Ski-Museum an.

Das nordische Land ist nicht Mitglied der EU, seine Landeswährung ist die Krone (1 Euro = ca. 8 NKR). In den Läden und gastronomischen Betrieben fallen die hohen Preise auf, Oslo gilt als die teuerste Stadt der Welt. Zu beachten sind die strikten Regeln für den Einkauf und Konsum alkoholischer Getränke. Hierüber aber werden Kunden in Geschäften und Restaurants informiert.

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